Unsere Zucht - Zwergschnauzer pfeffer-salz vom blauen Hibiskus

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Unsere Zucht


Wie wir auf den Zwergschnauzer kamen...


Meine Mutter und ich suchten einen Hund, der eigentlich mit ins Flugzeug in den  Passagierbereich durfte (wozu es am Ende aber nie kam, da wir wenn getrennt in den Urlaub geflogen sind). Somit fielen diverse große Rassen raus. Nach langen und sorgfältigen Überlegungen hatten wir uns auf einen Parson-Russel-Terrier geeinigt.

Doch es kam natürlich anders: Eines Morgens, Anfang 1999, las ich die Tageszeitung und zwar die Rubrik Kleinanzeigen-Tiermarkt (damals war es nahezu die einzige Möglichkeit sich über  Hundewelpen aus der Nähe  zu informieren). Nun, da fand ich dann eine Anzeige: „Zwergschnauzerwelpen pfs" aus Ennepetal.
Meine Mutter rief dort an und vereinbarte einen Termin mit der Züchterin Heike Schmidt. Und stellte natürlich auch die Frage, was denn pfs sei. Na klar, die Farbe: pfeffer-salz!!!

So fuhren wir zu besagtem Termin nach Ennepetal, um uns die 6 kleinen Zwergschnauzer-Welpen einmal anzusehen. Erst wurden wir von den anderen erwachsenen Hunden begrüßt und unter die Lupe genommen, dann durften wir uns die Hundebabys ansehen. Erst schliefen sie, dann machten sie ihr Geschäft und dann spielten sie, laut, wie die Löwen, aber das sind nun mal die Zwergschnauzer, sie spielen sehr laut!

Wir mussten nicht lange überlegen und am 15.2.1999 war es dann soweit, unsere Zwergschnauzer pfeffersalz Hündin „Flocke vom Baarbach" zog ein.

Irgendwann kam der Wunsch nach einem 2. Hund auf. Flocke sollte kein Einzelhund bleiben. Durch glückliche Umstände, die mein Arbeitsleben betrafen, ich habe meine Hundefriseur Ausbildung in Köln absolviert und mich als Hundefriseurin selbstständig gemacht, war es nun möglich einen 2. Hund dazu zu nehmen. Fineza zog bei uns ein. Es war die richtige Entscheidung, denn die beiden Hündinnen wurden beste Freunde. Sowohl Flocke als auch Fineza haben die Begleithundeprüfung bestanden und sind mit mir im Agility sehr erfolgreich gewesen: Beide sind bis in die A3 (das ist die höchste Stufe im Agility) aufgestiegen und hatten auch dort gute Ergebnisse.

Wie wir zum Züchten von Zwergschnauzern kamen:

Nachdem ich mit Flocke und Fineza im Agilitysport sehr aktiv war, aber trotzdem der Wunsch aufkam, einen Hund zum Ausstellen zu haben (sicherlich brachte es mein Beruf als Hundefriseurin mit, dass ich meine Arbeit gerne mal im Ring präsentieren wollte), überlegte ich, woher er kommen sollte.
Bei einem Besuch der Bundessieger-Ausstellung in Dortmund hatte ich damals einen tollen Rüden gesehen, der mir wirklich gut gefiel, Tombola´s Brisco. Ein sehr schöner Rüde, der auch trotz des Trubels um den Ring, ein sehr sicheres und ruhiges Wesen hatte. Von diesem Rüden wollte ich gerne einen Nachkommen haben. Es sollte ein Rüde werden, da ich ihn gerne als Deckrüden für andere Züchter einsetzen wollte. Denn auch ein Deckrüde ist nicht unwesentlich am Zuchtgeschehen beteiligt, logisch.

Wie es der Zufall wollte, hatte Familie Peters aus Hagen grade einen Wurf in Planung, von dem Tombola´s Brisco der Papa war. Und der Zufall geht weiter: am 06.09.2006 erblickten 4 Welpen das Licht der Welt: 3 Hündinnen und 1 Rüde, meiner! So kam dann „Tico Torres vom Rüggeweg" zu uns. Mit dem kleinen Zwergschnauzerwelpen haben wir sehr viel gemacht: Welpenkurse, Ausstellungen und Agilityturniere besucht, Stadtgänge etc.

Und auch der 2. Rüde kam irgendwann ins Haus. Da Tico bereits Internationaler Schönheitschampion war, brauchte ich wieder eine neue Herausforderung und wollte gerne fremdes Blut nach Deutschland holen. In der Ukraine wurden wir dann fündig: „Savali Shape of my Heart" (Shapy) zog bei uns ein. Auch er wurde sehr viel gefördert und gefordert. Er erreichte ebenso wie Tico etliche Erfolge auf Ausstellungen.

Nun hatten wir also 2 Rüden, die sowohl im Agility als auch auf Ausstellungen sehr erfolgreich waren. Sie hatten beide die Begleithundeprüfung, die Ausdauerprüfung und auch die Körung mit Körklasse 1 bestanden. Es kam irgendwann der Gedanke hoch, eigentlich flackerte er immer wieder hoch, ob wir nicht doch mal züchten sollten.     Oder nicht?     Oder doch?

Ausschlaggebend war am Ende Dunja Mlakar aus Kroatien mit ihrer Zwergschnauzerzucht „de Illyria". Sie trafen wir immer mal wieder auf Ausstellungen. Dunja berichtete mir, dass sie einen Zwergschnauzer Pfeffer Salz Wurf grade bei sich hätte und 2 wirklich sehr schöne Hündinnen mit dabei wären, die in ihre engere Auswahl kämen. Sie könnte sich nicht entscheiden, welche sie nehmen solle. Sie sagte es wäre schade, daß ich so weit weg wohnen würde und ich Sie mir daher nicht „mal eben" ansehen könnte. Kurzer Hand schickte Sie mir Fotos von den beiden besagten Zwergschnauzerwelpen. Und dann passierte es: Eine Hündin hatte es auch uns sehr angetan. „Keepsake de Illyria", kurz Kisi.
Sie würde ahnentafelmäßig sowohl zum Tico als auch zum Shapy passen. Also zog Kisi bei uns ein. Auch sie wurde ausgestellt und hat ebenfalls die Begleithundeprüfung, die Ausdauerprüfung und auch die Körung mit Körklasse 1 bestanden sowie diverse Ausstellungserfolge erzielen können.

Der Grundgedanke unserer Zucht

Grundgedanke für unsere Zucht ist, dass wir gerne aus unseren Hunden Nachkommen haben möchten und andere Leute an unseren Hunden teilhaben lassen wollen. Wir möchten ihnen die Möglichkeit bieten, einen eigenen Zwergschnauzer als Freund und Familienmitglied zu haben, der mit ihnen durchs Leben geht und nahezu alles mitmachen wird. Wir werden uns sehr bemühen, den Welpen einen guten Start ins Leben zu bieten und ihnen so viel wie möglich in den ersten Lebenswochen bei uns beizubringen.

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